Stopfleber – gefüllt mit unnützem Wissen

Ooh, was habe ich da auf meinem PC wieder gefunden?! Einen alten Eintrag. Wie schön. Habe ihn mir zweifelnd nochmal durchgelesen. Doch an seiner Aussage hat sich bis heute kaum etwas geändert, deshalb möchte ich ihn mit euch teilen. Aber lest selbst: 

Seit geraumer Zeit besuche ich nun wieder die Schule. Will mein Abitur nachholen. Will studieren. Was genau weiß ich mittlerweile auch nicht mehr. Vielleicht Kunst. Vielleicht Psychologie. Vielleicht auch was ganz Anderes. Hauptsache erst mal vorankommen. Der Rest wird sich schon mit der Zeit ergeben, so dachte ich anfangs. Aber eigentlich wollte ich immer nur Schriftstellerin/Künstlerin sein.

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Es war einmal ein Geburtstag…

Die letzten Tage denke ich sehr viel über das Geburtstag haben nach. Manchmal kann einen das ziemlich unter Druck setzen. Auf der einen Seite erwarten Familie und Freunde, dass man diesen Tag ein wenig zelebriert und zum Kaffee & Kuchen einlädt. Doch irgendwie sträubt man sich mittlerweile dagegen. Gegen das “gezwungene” Beisammensein, bei dem man seine Gäste bedienen darf und diese sich über langweilige Themen unterhalten, welche nichts mit dem eigenen Leben zu tun haben. Auf der anderen Seite ist man aber unglücklich, wenn niemand zum eigenen Geburtstag kommt. Stattdessen sitzt man vielleicht noch den ganzen Tag vor den sozialen Netzwerken und prüft, ob auch brav alle ihren Glückwünsche auf die Pinnwand posten oder einem diese über gewisse Messengerdienste übermitteln. Anrufe sind ja für die breite Masse viel zu persönlich.

Von den Kollegen braucht man meist auch nicht viel erwarten, vielmehr erwarten diese, dass man noch Kuchen mitbringt, obwohl man sonst auch nicht viel Privates miteinander teilt. Prinzipiell vertrete ich in der Hinsicht aber eh die Meinung, dass man an seinem Geburtstag nicht arbeiten sollte.

Ja, möglicherweise bin ich da auch sehr eigen, aber an meinem Geburtstag möchte ich gefeiert werden. Ich möchte nicht für andere Kuchen backen und Partys veranstalten. Denn es ist ja mein Geburtstag. Früher gab es Menschen, die andere Menschen rechtzeitig darauf aufmerksam gemacht haben, dass ich Geburtstag habe und alle schließlich mich und mein Dasein feierten.

Candle-Cake

Es hat sich einfach viel verändert. Als wir noch klein waren hatten wir vielleicht Glück und unsere Eltern sind an unserem Geburtstag um 4 Uhr aufgestanden, um unseren Geschenketisch zu dekorieren und die Kerzen auf unserem Kuchen anzuzünden. Nach den ersten Süßigkeiten am Morgen gingen wir in die Schule, um dort weitere Süßigkeiten zu verteilen und die ganze Klasse hat dann brav Geburtstagslieder für uns gesungen, während wir unkonzentriert da saßen, in Gedanken schon wieder zu Hause, weil wir am Nachmittag endlich die Geschenke auspacken durften.

Schließlich kamen dann nachmittags Oma, Opa, und andere Verwandte, sowie 6 Kinder, von denen meist nur ein oder zwei unsere Freunde waren. Beim Topfschlagen durfte man immer gewinnen und überhaupt hatten wir königliche Freiheiten an diesem Tag.

Als wir dann jung und cool waren, kamen zwar keine seltsamen Leute mehr zu unseren Partys, aber meist wollten wir auch keine familiären Veranstaltungen mehr mitmachen. Geschenke und Glückwünsche gab es trotzdem. Später hieß es dann mit Freunden abhängen und im besten Fall mit einem Muttizettel auf die nächste Studentenparty der städtischen Uni gehen. Doch irgendwann ist man dann Mitte/Ende 20 und hat weder Lust auf große Partys mit einem Haufen oberflächlicher Bekanntschaften, noch auf die Familie. Aber allein ist es auch doof und man sehnt sich zurück in die erste Klasse, als es Süßigkeiten gab und Geschenke und man einfach Prinzessin war.

Where’s my Ticket to Heaven?!

 

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Silvester stand vor der Tür. Dieses Jahr wollte ich mich eigentlich darauf freuen, dachte sie. Doch viele Dinge sind schon wenige Tage und Wochen zuvor völlig schief gegangen. Das Universum teilte ihr mehr als deutlich mit, dass sie das mit dem Kurztrip sein lassen sollte. Doch da wo die ersehnte Liebe wütet, biegt man gerne auch krumme Balken wieder zurecht, um seiner Sehnsucht folgen zu können. 

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Wenn du merkst, dass Dinge sich verändert haben…

Klar, wir alle verändern uns ständig. Denke ich zumindest. Und wenn nicht, sollten wir das auf jeden Fall tun.

Früher war ich kein Freund von neuen Dingen. Ich war beherrscht von meiner Angst. Bequemlichkeit und Gewohnheiten waren mein höchstes Gut. Das fing irgendwo an bei meinen Klamotten und hörte auf in einer völlig kaputten Beziehung. (Ironisch eigentlich, da man in Streitgesprächen ja so oft „Veränderungen“ verlangt hat)

Veränderungen waren mir jedoch ein Graus. In meiner Wohnung hatte alles seinen perfekten kleinen Platz, der Tagesablauf und Gesprächsinhalte schienen doch immer dieselben zu sein. Und wehe jemand wagte es auch nur die kleinste Sache an meinem Rhythmus zu ändern.

Tja, im Laufe der Zeit ist das jedoch unumgänglich. Weiterlesen

Unsere Erde und was ich damit zu tun habe

Die Erde ist der dichteste, fünftgrößte und der Sonne drittnächste Planet des Sonnensystems. Sie ist Ursprungsort und Heimat aller bekannten Lebewesen. Ihr Durchmesser beträgt über 12.700 Kilometer und ihr Alter etwa 4,6 Milliarden Jahre.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Erde

Das sagt also Wikipedia. Dort lebe ich. Meistens in meinen Gedanken. Denn die Erde ist nicht nur meine Heimat und mein Lebensraum. Sie ist Schatten und Licht meiner Wahrnehmung. Sie trägt so viele Facetten, wie die Lebewesen, die auf ihr existieren. Die Erde und alles Leben sind der Grundstein meiner Inspiration, ohne die ich kaum diese Zeilen schreiben könnte. Die Gedanken brauchen allmählich aber mehr Platz. Ein Ventil. Und ein paar Leser, so sagt es zumindest mein Umfeld.

Aber genug um den heißen Brei geschwafelt. Wer bin ich und was mache ich hier?

Nun, Namen habe ich viele, denn ich bin du, deine Schwester, dein Vater, deine Katze, dein Goldfisch, dein Benjaminbaum. So würde es ein spiritueller Mensch ausdrücken. Wir sind alle eins.

In meinem realen Leben bin ich kreativer Freigeist und junge Mutter, auf dem Weg der Selbstverwirklichung. Ich lebe in einer Großstadt und kämpfe mich, wie die meisten anderen, einfach durch den alltäglichen Wahnsinn.

Hier bin ich die Sammlung von Gedanken, Erfahrungen und Geschichten die mein Hirn produziert und mein Bewusstsein aufschnappt. Und genau damit werde ich mich weiter auseinander setzen. Illusionen, Fantasie, Realität und eine Prise Humor.